RADICALITY OF JOY

Der RKB kooperiert mit der Dortmunder Gruppe. Die erste Ausstellung findet bei den Dortmundern statt, die zweite vom 01.11. – 22.11. im Forum.

Einladungskarte Radicality of Joy


In Anlehnung an das Leitmotiv der 61. Biennale di Venezia, „In Minor Keys“, konzipiert das Projekt Radicality of Joy eine multidisziplinäre Ausstellung. In einer Zeit globaler Erschöpfung setzt das Vorhaben auf die „Radikalität der Freude“ und die Ästhetik des Leisen. Es schafft einen Raum der Regeneration, der sich bewusst von der lauten Krisenkommunikation abwendet, um durch Kunst Heilung, Spiel und „tiefes Zuhören“ zu ermöglichen.

Die aktuelle gesellschaftliche Lage ist von einer tiefen Müdigkeit geprägt („The world is tired“). Unser Projekt greift das kuratorische Vermächtnis von Koyo Kouoh auf und stellt die Frage: Wie kann Kunst in einer erschöpften Welt als Zufluchtsort dienen? Wir arbeiten in „Moll-Tonarten“ – nicht im Sinne von Trauer, sondern als Ausdruck von Nuance, Introspektion und Widerstandskraft. Anstatt Probleme nur zu illustrieren, bietet das Projekt ästhetische Strategien an, um „zu atmen, zu ruhen und zu spielen“.

Radical Joy: Erforschung von Freude als politischem und subversivem Akt.
Deep Listening: Förderung der auditiven und sensorischen Wahrnehmung
Care & Beauty: Rückbesinnung auf die Fürsorge (Care) als künstlerische Praxis und die Relevanz von Schönheit für das psychische Wohlbefinden.